Holzschnitt 1510
    
Niklaus von Flüe
Bruder Klaus  
  
 
   Home  
   Inhalt  
   Quellenwerk  
   Brunnenvision  
   Meditationsbild  
Stanser Verk…
Adrian v. Bub…
  Und Dorothea ?  
   Suchen  
   Kontakt  
    
 nvf.ch
 
      
  
   Im Herzen von Europa  

Bruder Klaus

    Foto: Bruder Klaus
  
Bruder Klaus in Luzern – ©TAUAV – digitally remastered by WTH
     
Im Herzen von Europa lebte vor etwas mehr
als 500 Jahren Bruder Klaus. Sein besonderes
Charisma mit der grossen Ausstrahlungskraft
kann auch heute noch viele Menschen auf
sich aufmerksam machen und begeistern.
Wer war Bruder Klaus? Wer ist Bruder Klaus?
   

Im Blickpunkt …
  
Der vergessene Sohn
  
Wer kennt sie nicht, diese Redewendung? Der Prophet gilt wenig in seiner Vaterstadt (vgl. Mk 6,4). Es scheint, dass gerade im Jubiläumsjahr 2017 in Sachseln einer ihrer bedeutendsten Söhne vergessen wurde, oder viel­leicht sogar ausgegrenzt wurde, weil er nicht so recht in das Schema des Zahnrades mit den sechs Speichen passt. Vielleicht. Wie kommt es, dass der Domherr und Pfarrer von Sachseln ihn nicht kennt oder eben ig­noriert? Sollten die Leute in Obwalden nicht bald noch ihren Sohn in die 600-Jahr-Festivitäten um Bruder Klaus einbinden?
  
Wer weiss heute noch, dass in Sachseln am 7. März 1908 ein be­deu­tender Musikwissenschafter und Komponist geboren wurde? Die Rede ist von Josef Garovi, dem Vater von Angelo Garovi, em. Professor der Uni­versität Basel. Josef Garovi lernte auch Komposition bei Arthur Honegger, der seinerseits 1940 das Oratorium «Nicola de Flue» kom­po­nierte mit Texten von Denis de Rougemont. – Die grösste Aufmerksamkeit von Josef Garovi galt der Kirchenmusik, der Orgel und der Gestaltung von Chor­werken. Dazu gehören mindestens drei Messen zu Ehren von Niklaus von Flüe (1936, 1944 und 1947). Besonders hervorzuheben ist ferner das «Friedensgebet an Bruder Klaus», für gemischten Chor und Orchester, ein Oratorium, entstanden im Jahr 1934, mit Texten von Ludwig von Moos, dem späteren Bundesrat und Schwiegervater von Angelo Garo­vi. – Josef Garovi war 1934–1956 Musiklehrer am Kollegium Sarnen. In Anlehnung an Orlando di Lasso, einer der bedeutendsten Komponisten der Renais­san­ce, erhielt Josef Garovi, 1977 in Luzern die auf di Lasso bezogene Ehren­medaille. – Zu Josef Garovi gibt es eine Website mit Biografie und Werk­verzeichnis: www.josefgarovi.ch
  
Wer wurde nun nicht alles von Domherr und Pfarrer Durrer ausgegrenzt? Dass dieser einfach gewobene Potentat der Kirche einen Historiker mit Asperger Syndrom nicht verstehen kann, ist natürlich wieder eine andere Sache. Es hat irgendwie auch sein Gutes: ich kann meine Arbeit völlig unabhängig von irgendwelchen Direktiven machen. Denn das schlimmste Gift für die Historiker ist der Opportunismus, wenn man am Gängelband der Reichen und Mächtigen gezogen wird, die ihrerseits gehörig mani­pulieren und meinen, sie könnten bestimmen, was Wahrheit ist.
Werner T. Huber, Dr. theol.
  
Schaltknopf: Weiter Mehr                                                                         Im Blickpunkt …

  
Montag, 26. Juni 2017 20:48 Uhr
   
Bruder Klaus · Niklaus von Flüe · Flüeli-Ranft · Schweiz
© 1998–2017 ·
nvf.ch, brunnenvision.ch und bruderklaus.eu (vormals: bruderklaus.ch)
Designed and published by Werner T. Huber, Dr. theol.

Letzte Dateiänderung: 25.06.2017 16:05:25
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
  
  
  
  
  
  
Romanshorn, Salmsach: Wappen und Namen